
No. 04
Schoenau & Hoffmeister
Deutsche antike Biskuitpuppe
Eckdaten
- Hersteller
- Schoenau & Hoffmeister, Porzellanfabrik Burggrub (Bayern, Deutschland)
- Kategorie
- Deutsche Antikpuppe (Original oder Reproduktion wird noch geprüft)
- Marke
- S PB H (PB im Stern)
- Entstehungszeit
- nach 1901
- Größe
- 50 cm
Über diese Puppe
Eine Puppe in einem rosafarbenen Strickkleid mit Spitzenpasse und Bändern, dazu ein Strohhut. Volle braune Locken und blaue Augen verleihen ihr einen sanften Ausdruck.
Puppen von Schoenau & Hoffmeister erkennt man an der Marke im Nacken: die Buchstaben PB in einem fünfzackigen Stern, links und rechts davon S und H. Dazu kommen die Formnummer, die Größennummer und manchmal auch der Name der Puppe.
Hintergrund
1901 gründeten Arthur Schoenau und Carl Hoffmeister, beide in Sonneberg im Zusammensetzen von Puppen tätig, im bayerischen Burggrub die „Porzellanfabrik Burggrub“. Ziel war es, die Sonneberger Spielwarenindustrie verlässlich mit Biskuitköpfen zu versorgen. 1907 trennten sich die Partner, weil Hoffmeister Schulterköpfe und Schoenau Kurbelköpfe herstellen wollte; die Familie Schoenau führte das Unternehmen anschließend weiter.
Die bekanntesten Formen sind die Dolly-Face-Kurbelköpfe 1906 und 1909 sowie 5500 und 4000; das Charakterbaby „Hanna“ und die „Princess Elizabeth“ von 1929 sind bei Sammlern besonders gefragt. Die Sternmarke wurde bis etwa 1930 verwendet. Biskuitköpfe entstanden bis 1953, danach stellte die Fabrik auf technische Keramik und Geschirr um.
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